Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen WilkomDesk (nachfolgend „Anbieter") und Hochschulen, Universitäten sowie sonstigen Bildungseinrichtungen (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der WilkomDesk-Software als SaaS-Dienst.
§ 2 Leistungsgegenstand
Der Anbieter stellt dem Kunden einen KI-gestützten Chat-Assistenten zur Verfügung, der auf Basis der vom Kunden bereitgestellten Dokumente und Informationen Anfragen von internationalen Studierenden beantwortet. Der Dienst wird als Software-as-a-Service (SaaS) bereitgestellt und ist über ein einbettbares Web-Widget zugänglich.
§ 3 Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt durch die schriftliche Bestätigung des Angebots durch den Kunden zustande. Der Vertrag läuft jeweils für ein Jahr und verlängert sich automatisch, sofern er nicht mit einer Frist von 3 Monaten vor Vertragsende schriftlich gekündigt wird.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preisblatt. Rechnungen sind innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum zu begleichen. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
§ 5 Datenschutz & Datensicherheit
Die Vertragsparteien schließen einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab. Alle Daten werden ausschließlich auf Servern in Deutschland (Frankfurt/Main) verarbeitet und gespeichert.
§ 6 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Im Übrigen ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
§ 7 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
§ 8 Auftragsverarbeitung
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO. Der AVV ist Bestandteil des Gesamtvertrags.
§ 9 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erlangten Informationen der jeweils anderen Partei, die als vertraulich gekennzeichnet sind oder aufgrund ihrer Natur als vertraulich anzusehen sind, dauerhaft geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben.
Stand: April 2025